Heute befassen wir uns mit einer eher illustren Position im Draft: den Tight Ends.

Tight Ends haben zwar immer die gleiche Positionsangabe, aber doch sehr unterschiedliche Rollen. Einige Tight Ends sind vordergründig Passempfänger während andere hauptsächlich im Laufspiel als zusätzliche Blocker an der Line eingesetzt werden. Zum Abschluss gibt es auch noch eine Gruppe, die auch als Blocker agiert, aber hier mit aus dem Backfield heraus blockt und nicht klassisch „an der Line steht“ (inline blocking Tight End). Tight End ist also nicht gleich Tight End, was sie nur schwerlich vergleichbar macht, da ihre Rollen derart unterschiedlich sein können. Die besten Tight Ends ihres Faches vereinen mehrere Qualitäten und setzen sich von dem Rest ab, der oft nur in einem Bereich nachhaltig überzeugen kann.

2021 bietet die Draftklasse der Tight Ends natürlich jeden oben beschriebenen Typ, ist aber dennoch eine qualitativ recht dünn bestückte Klasse mit einem absolut herausragenden Spieler (Pitts) an der Spitze und zwei veritablen Optionen danach (Jordan und Freiermuth). Alle anderen Tight Ends haben sehr spezifischen Qualitäten und sind nicht sonderlich hoch eingestuft. Eine Ausnahme könnte Tommy Tremble sein, der mit einem Fullback-Skillset vielleicht für das ein oder andere Team interessant ist.

Die Lage bei den Packers ist nicht einfach zu deuten. Tonyan hat – rein von den Zahlen im Passspiel – eine gute Saison hinter sich, ist aber abseits des Passspiels kein dominanter Faktor. Marcedes Lewis ist (einer) der beste Blocking Tight End der Liga, befindet sich aber auf der Zielgerade seiner Karriere. Mit Sternberger und Deguara hat man direkten Nachwuchs im Stall, aber Deguara spielt nicht die klassische Tight End-Rolle und Sternberger hat sich in seinen ersten beiden Jahren nicht durchsetzen können. Eine Ergänzung auf Tight End ist also durchaus denkbar und das auch für alle Tight End-Rollen, die oben beschrieben wurden. Vielleicht reichen aber auch die vier Spieler, die doch alle Rollen abdecken.

Genug der Vorrede und los geht’s mit den Draftprofilen!

Kyle Pitts – 6ft5 groß und 235 lbs schwer – Florida Gators

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Top Prospect. Ist erst 20 Jahre alt und war am College nicht zu stoppen. Hat einen riesigen Catch Radius und saugt die Bälle förmlich an. Hat Qualitäten im „Field stretching“, was auch an seiner Geschwindigkeit und seinem präzisen Route Running liegt. Man Coverage ist für ihn zumeist ein gefundenes Fressen, denn er hat die Qualität jeden Verteidiger auf seiner individuellen Schwachstelle zu attackieren. 770 Yards und 12 Touchdowns sind schon immense Zahlen, vor allem, wenn man bedenkt, dass Pitts nur in 8 Spielen mitwirken konnte. Da er noch jung ist, ist auch sein durchschnittliches Blocking noch kein großes Problem, denn hier hat er sich deutlich verbessert, vor allem hinsichtlich der Winkel mit denen er seine Gegner angeht. Luft nach Oben gibt es hier noch, aber im Bereich „Passing Game“ ist er ein derartiges Nightmare für die gegnerische Defense, dass alleine das ihn zum besten Tight End im Draft 2021 klassifiziert. Natürlich kann man ihn inline aufstellen, aber auch völlig frei herumschieben und sich die gegnerische Defense zurecht legen. Was könnte man sich bei Pitts noch wünschen? Er könnte noch ein paar Zentimeter größer sein und einige werden sagen, dass er doch im Prinzip nur ein großer Receiver ist, der auf Tight End gelistet ist. Selbst wenn, dann sorgt er genau hier für massive Probleme, gleich welche Bezeichnung man ihm anhängen möchte.

Upside: einer der besten Receiving Tight Ends auf NFL-Niveau. Match-Up-Nightmare für die gegnerische Defense. Ich lehne mich aus dem Fenster und sage: generational talent. Wird die Position des Tight End nicht revolutionieren, aber dominieren mit seinen Fähigkeiten im Passspiel.

Pat Freiermuth – 6ft5 groß und 251 lbs schwer – Penn State Nittany Lions

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Ein Old School-Tight End wie er im Buch steht. Freiermuth hat einen großen, kräftigen Körper und damit die optimalen Voraussetzungen um als inline Blocker auf NFL-Niveau erfolgreich zu sein. Seine Qualitäten als Blocker waren bei den Nittany Lions aber nur selten gefragt, denn dort wurde er als Receiver gebraucht. Hier zeigte sich die andere Seite von Old School, denn Agilität ist für Freiermuth ein Fremdwort. Er läuft solide Routes und hat passable Hände mit denen er gegen fast jeden Gegner auf College-Niveau erfolgreich aus dem “contested Catch” herauskommen kann. Drops waren zeitweise mal ein kleines Problem, aber insgesamt sollte man hier nicht zu kritisch sein, denn es war schon viel auch in enge Deckung geworfen. Final kann man sagen: Kommt der Ball in seine Richtung geflogen, dann kann man davon ausgehen, dass Freiermuth es schafft an selbigen ranzukommen. Im College hieß das dann vermehrt erfolgreicher Catch. Die Bewertung auf NFL-Niveau steht natürlich noch aus und kann auf Grund mangelnder Geschwindigkeit in Frage gestellt werden. 
Upside: Hat auf NFL-Niveau mindestens das Potenzial ein guter Blocker und solider Receiver für kürzere Pässe zu sein. Ob er seine contested Catch-Qualitäten auf dem nächsten Level wird ausspielen können, muss man abwarten, denn hier sind die Gegenspieler auch physischer und schneller.

Tre McKitty – 6ft4 groß und 247 lbs schwer – Georgia Bulldogs

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Nun sind wir beim – aus meiner Sicht – am schwersten zu bewertenden Tight End dieser Klasse angelegt. McKitty kam mit einigen Vorschusslorbeeren zu Florida State und verblieb dort auch drei Spielzeiten ehe er 2020 nach Georgia transferierte. McKitty vereint vieles was man in einem modernen Tight End sucht, aber…seine Gesundheit spielt zumeist nicht mit. 24 Spiele über 4 Jahre ist eine verschwindend geringe Ausbeute und dementsprechend ernüchternd lesen sich auch seine Zahlen: 2020 fing er einen Touchdown und insgesamt 108 Yards in 4 Spielen. Warum ist er aber trotzdem interessant? Bei den Seminoles war er nur eine Dump Off-Waffe im Passspiel und die letzte Sicherheitsoption. Bei den Bulldogs in Georgia wurde er dann plötzlich auch im tiefen Passspiel eingesetzt und konnte hier – in limitierter Zeit – überzeugen. Downfield kann er mit seinem großen Catch Radius überzeugen, der im Kurzpassspiel kaum zur Geltung kommt. Hat er den Ball als guter Passempfänger erstmal gefangen, dann ist es nicht einfach McKitty zu Boden zu bringen. Seine Schwachstellen: Geschwindigkeit und Fitness, auf Grund einiger Verletzungen. 
Upside: In der richtigen Verwendung einer der wenigen Tight Ends dieser Klasse, der im Blocking überzeugen kann und mit passendem Scheme auch im Receiving Game Akzente setzen könnte.

Brevin Jordan – 6ft3 groß und 245 lbs schwer – Miami Hurricanes

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Jordan ist ein unglaublich guter Athlet, der für die TE-Position nur etwas klein ist. Seine Geschwindigkeit in allen Bereichen des Feldes ist enorm und führt häufig zu Problemen in den Verteidigungen. Sein Route Running ist ambitioniert, überzeugt aber noch nicht durch Präzision und Vielfältigkeit. Seine Distanz zum Gegenspieler erreicht er zumeist durch Geschwindigkeit. Beim Route Running hat er noch Nachholbedarf, wie auch im Blocking. Auf NFL-Niveau wird sein Blocking aber ein Schwachpunkt bleiben, denn gegen physisch dominantere Gegner wird er mit seiner geringen Körpergröße keinen positiven Einfluss mehr haben können. Ein weiteres Thema sind seine Hände, die auf den ersten Blick nicht schlecht sind, aber viele Bälle fängt er auch mit Hilfe seines Körpers, was in die Statistik dennoch als Catch eingeht. Hier besteht die Frage: lag das Fangen mit dem Körper an unpräzisen Würfen des QB oder an schlechter Technik?
Upside: Klassischer Move-Tight End. Wird hauptsächlich als Receiver in Frage kommen und dann auch gerne Outside aufgestellt werden. Inline dürfte seine kleine Größe ihn deutlich limitieren.

Tommy Tremble – 6ft4 groß und 248 lbs schwer – Notre Dame Fighting Irish

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Energie und Wille. Diese beiden Worte beschreiben Tommy Tremble in fast jedem Spielzug. Es gibt kaum einen Spieler, der sich derart für sein Team aufopfert wie Tremble. Bei Notre Dame wurde er in jeder Phase des Spiels und auf fast jeder Position eingesetzt. Er spielte klassisch inline, aber auch im Backfield und hat erbenso Snaps als Fullback in seinem Repertoire stehen. Geht der Spielzug los, dann hat man stets das Gefühl, dass dieser Spielzug der letzte und entscheidende im Superbowl ist. Er überzeugt mit seinem unbändigen Willen zu blocken als auch mit seiner Übersicht welche Route er freiblocken soll. Fraglich ist hingegen sein Route Running. Tremble hat zwar einen hervorragenden Speed aus der Line heraus, kann aber nur mit begrenzt sicheren Händen und mäßig scharfen Routen aufwarten.
Upside: Wird seine Rolle in der NFL finden, womöglich gar als Fullback. 

Hunter Long – 6ft5 groß und 253 lbs schwer – Boston College

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Ein interessantes Paket und vor allem eine noch interessantere Entwicklung hat Hunter Long genommen. Zu Beginn seiner Zeit am Boston College war er kaum mit Spielzeit bedacht. Erst im zweiten Jahr stand er mehr auf dem Feld und war dabei äußerst produktiv und das obwohl sein Route Running bieder und durchschnittlich ist. Sein größter Schwachpunkt ist sicherlich seine Athletik, aber dennoch bewegt er sich für einen 250er Tight End relativ leichtfüßig und ist kein reiner Blocker. Spannend ist der Punkt, dass sich Long in Boston teils zum zentralen Anspielpunkt der Offense entwickelt hat. Im zweiten Jahr (2019) flogen pro Partie im Schnitt 4,9 Pässe in seine Richtung. 2020 waren es dann 10,36 Pässe. Man muss festhalten, dass Long im Laufspiel als Blocker solide agiert und als Receiver eine überaus verlässliche Option darstellen kann, wenn auch mit deutlich limitierter Athletik.

Upside: Ein kompletter Tight End, der vieles ordentlich, aber nichts gut macht. Ist dennoch sehr produktiv und wird seine Nische in der NFL als solider zweiter oder dritter Tight End finden, der immer mal wieder einspringen kann. Könnte eine der kleinen Überraschungen am Draft sein.

Tony Poljan – 6ft7 groß und 265 lbs schwer – Virginia Cavaliers

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Poljan ist ein klassischer inline blocking Tight End, der auf das Passspiel keinen großen Einfluss hat. Unter den besten Tight Ends dieser Draftklasse ist er mit Abstand der größte Tight End, kann aber nicht durch Athletik punkten – ganz im Gegenteil, denn er wirkt oft behäbig und nicht athletisch. Optisch könnte man Poljan auch durchaus mit einem Offensive Tackle verwechseln, denn er weiß genau wie man beim Blocking die entscheidenden Punkte beim Gegner attackiert. Er spielt insgesamt seine Rolle als Blocker überaus physisch und nutzt hier auch seine enorme Reichweite. Als moderner Tight End geht er allerdings nicht mehr durch, denn schon auf dem College-Level hatte er stets Schwierigkeiten den Ball festzumachen, falls er sich doch mal freilaufen konnte, was ihm aber auf Grund mangelnder Geschwindigkeit und Beweglichkeit (in allen Bereichen) kaum gelang. Darüber täuschen auch 6 Touchdowns aus der letzten Saison nicht hinweg. Ein erfolgreicher Catch gelingt ihm nur bei jedem zweiten Ball, der in seine Richtung fliegt. 

Upside: Reiner Blocker auf NFL-Niveau, der nur limitierte Snapzahlen sehen wird.

John Bates – 6t6 groß und 260 lbs schwer – Boise State Broncos

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Physischer Tight End mit Idealmaßen. Kommt für seine Körpergröße zügig ins Spiel, hat dann aber dort nicht das entsprechende Tempo um seine auch eher unsauberen Routes erfolgreich zu verkaufen. Er ist deutlich effektiver im Kurzpassspiel – vor allem in Richtung Seitenlinie (bevorzugt nach links). Hat sich über die Jahre stetig im Bereich Blocking gesteigert, was in der NFL dann auch sein Hauptfokus wäre. Ist hier für viele Verteidiger ein ebenbürtiger Gegner und kann vor allem die Blocks gut für Laufspielzüge nach Innen setzen. Das Blocking für das Outside Run Game hat noch deutlich Luft nach oben, denn hier merkt man wieder seine etwas zu geringe Athletik.

Upside: Zweiter Tight End, der auch in einem Scheme als Starter funktionieren könnte, das von seinen Tight End quasi keine Downfield- oder Yac-Yards erwartet und den Tight End nur als Sicherheitsoption sieht.

Noah Gray – 6ft4 groß und 240 lbs schwer – Duke Blue Devils

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Vielleicht der beste Route Runners abseits von Kyle Pitts unter den Tight Ends – auf College-Niveau auf jeden Fall. Hat nicht nur einen vielfältigen Route Tree sondern kann diesen auch gut verkaufen. Ein Highlight: seine Option Routes. Er läuft die Routes sehr sauber und liest die Gegner perfekt. Sein Catch Radius ist leider aber sehr begrenzt und in enger Deckung hat er Probleme den Ball zu tracken als auch zu fangen. Ist insgesamt eine gute Waffe gegen Zone Coverage und speziell gegen tiefe Zone Coverage. Als Blocker ordentlich auf College-Niveau, aber wohl (noch) nicht kraftvoll genug für NFL-Defender.

Upside: Dump-Off Tight End in der NFL, der gegen Zone Defenses effektiv sein kann. Wird gegen Man Coverage kaum eine Chance haben. Für einen inline Blocker ist er körperlich zu schwach.

Nick Eubanks – 6ft4 groß und 245 lbs schwer – Michigan Wolverines

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Relativ alter Spieler (25 bei Saisonbeginn) und kein guter Route Runner. Sein Körperbau schreit förmlich „Tight End“, aber weder sein Blocking noch sein Receiving Game können dem gerecht werden. Er wirkt in allen Teilen des Spiels talentiert und lässt sein Können (abseits der Beweglichkeit) aufblitzen, aber nie konstant. Kombiniert mit seinem recht hohen Alter und stagnierenden Leistungen am College, wäre es verwunderlich, wenn er sonderlich früh im Draft über den Tisch ginge. 

Upside: Die Definition von einem Lotto-Schein mit nur einem Eck, das man ausfüllen darf. Es ist klar was er könnte und es zeigt sich immer mal wieder, aber nie auch nur über ein ganzes Spiel. Hier muss ein Coach auf seinen Position-Coach fast schon wetten, dass dieser aus Eubanks das Potenzial herauskitzeln kann, dass er in der NFL erfolgreich als zweiter/dritter Tight End auf einem Roster steht.

Kylen Granson – 6ft3 groß und 235 lbs schwer – Southern Methodist Mustangs

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Hat seine College-Karriere bei den Rice Owls begonnen (eigentlich als Wide Rreceiver, der teils in den Slot als eine Art Pseudo-Tight End gezogen wurde) und kam dort nur wenig zum Zuge, obwohl er stets seine Downfield Qualitäten zeigen konnte. Wechselte nach dem Sophomore Year dann zu Southern Methodist und wurde zum reinen Tight End umgeschult. Seine Downfield Ability blieb aber und er sammelte im ersten Jahr 9 Touchdowns ein bei über 700 erzielter Yards. Diese Quote konnte er 2020 dann nicht mehr ganz halten, ist aber dennoch sicherlich der beste „Small School“ Receiving Tight End dieser Klasse. Hat einen vielfältigen Route Tree und sichere Hände. Problem: sein Blocking ist nicht existent und mit 6ft2 (6ft3 – je nachdem welcher Quelle man glauben mag) ist er körperlich kein Tight End für die NFL.

Upside: Absolut vorstellbar, dass er in der NFL wieder zum WR gemacht wird oder eben als kleinerer Tight End für Screens oder 3rd&Long auf’s Spielfeld kommt. Wird seine Nische (Team) finden müssen um eine erfolgreiche NFL-Karriere zu haben als Spezialist für gewisse Situationen/Spielzüge.

Kenny Yeboah – 6ft4 groß und 250 lbs schwer – Ole Miss Rebels

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Yeboah zu beschreiben ist kein einfaches Unterfangen, denn er ist auch kreuz und quer von den Experten gelistet. Mal sieht man viel in ihm (wegen seinem guten Route Running), aber dann bekommt er mal wieder die volle Breitseite, weil er nicht nur recht klein für seine Position ist, sondern auch von einem Scheme bei Ole Miss profitiert, das Tight Ends ähnlich frei auf dem Feld erscheinen lässt, wie es zuletzt auch bei Robert Tonyan bei den Packers der Fall war. Den Einsatz im Run Blocking kann man Yeboah nicht absprechen, aber schon am College hatte er teils Schwierigkeiten sich gegen den einen oder anderen Gegner durchzusetzen. Sein Route Running ist teils wirklich auf gutem Niveau und gerade im 2nd Level (gegen Linebacker) kommt er gut durch die Tackles. Probleme im Passing Game sind seine immensen Dropzahlen als auch seine mangelnde Geschwindigkeit/Athlethik.

Upside: Tight End, der im richtigen Scheme auch auf NFL-Level zahlen abliefern kann, wenn er seine Drop-Probleme in den Griff bekommt. Im falschen Scheme kann er aber auch ein Problem für das eigene Team sein kann, weil er auch mal minimalen Anforderungen durch Unkonzentriertheit nicht gerecht werden kann.

Weitere Namen, die mit Glück und bei der Suche nach einem speziellen Tight End-Typ im Draft erscheinen könnten: Ben Mason, Jacob Harris, Cary Angeline, Hunter Kampmoyer, Dylan Soehner, Quintin Morris, John Raine, Pro Wells und Matt Bushman.

Wer könnte für die Packers interessant sein? Auf Dauer wird sicherlich ein Nachfolger für Marcedes Lewis gebraucht und hier würden sich vom Skillset her Tony Poljan oder Tommy Tremble anbieten. Tremble’s Skillset ist dem von Deguara aber eigentlich zu ähnlich um beide im Roster zu haben. Braucht man einen Move-Tight End mit Downfield-Ability, dann müsste man wohl früher im Draft ran und gen Brevin Jordan schauen. Hunter Long wäre ein kompletter Tight End, der womöglich noch Upside in sich verbirgt.

Diese Liste ist übrigens kein Ranking und soll eure eigene Meinung zu den Tight Ends in keinster Weise beeinflußen. Wollte ihr dennoch ein Ranking sehen, dann schaut auf Twitter vorbei oder insgesamt bei den Packers Germany.