AJ Dillon betritt die NFL Bühne und EQ fängt seinen ersten Touchdown, während Derrick Henry blass bleibt.

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, Schneefall und Wind sind die Ausgangssituation in dieser Sonntagnacht nach Weihnachten, es spricht also alles für ein Duell auf dem Boden mit Derrick Henry und Aaron Jones als Protagonisten. Doch es sollte anders kommen.

1.Viertel

Die Packers bekamen den Ball zu Beginn des Spieles, dank eines missglückten Kickoffs durften sie allerdings von der 40 Yard Linie starten. Dies konnten die Packers wieder einmal sehr gut nutzen und sie marschierten mit mehreren Läufen von AJ und einigen Pässen auf Adams und Lazard das Feld runter. In der Goldzone bekam dann Adams den Ball und konnte gegen Adoree Jackson gerade so die Endzone erreichen. Leider verpasste Crosby danach den Extrapunkt.
Somit durften die Titans ran, nachdem Henry einige mal lief und durch eine, für die Packers, neue Front gestoppt wurde, kam Savages Momente. Nachdem er gegen Jonnu Smith einen Pass exzellent verteidigte, wurde er beim dritten Versuch aus dem Slot geblitzt und konnte Tannehill so unter Druck setzen, dass dieser den Ball zu weit warf und die Titans punten mussten.
Zum Abschluss des ersten Viertels kam AJ Dillon zum Einsatz, leider lief es zunächst nicht gut und die Packers hätten beinahe vom Feld gemusst, wenn Evans ( Titans) nicht bei einem dritten Versuch durch eine Strafe ein automatischen ersten Versuch für die Packers verursachte, danach endete das erste Viertel.

Stand: 12:0 für die Packers

2.Viertel

Nach einigen Läufen von Dillon startete das zweite Viertel gleich mal mit einem Knaller: EQs erstem TD. Ein 21 Yard Pass von Rodgers. Leider schaffte es AJ bei der 2 Pt. Conversion nicht in die Endzone.
Direkt danach der nächste Knaller: Savage fängt einen Pass von Tannehill ab und somit gelangen die Packers wieder in Ballbesitz.
Die Packers marschierten daraufhin mit Dillon das Feld herunter, bevor Adams den Drive mit einem Touchdown abschloss, diesmal verwandelte Crosby auch den Extra Punkt.
Der nächste Drive der Titans startete gleich mal wieder richtig stark von den Packers: Z verpasst zwar den Sack, aber Kirksey und Clark können Tannehill schließlich zu Boden bringen. Im nächsten Moment stoppt P.Smith den Pass an der LoS und Z. war sauer, dass er den Sack verpasst hatte und stoppte die Titans mit einem Sack und somit hieß es 3 and out und Ballbesitz Packers.
Aufgrund der Wetterbedingungen durften die Packers knapp vor der Mittellinie wieder anfangen, nach einem langen Pass auf Adams, war es wieder AJ Dillon der die Packers nach vorne brachte, leider verpasste Tonyan den TD-Catch. Leider wurde Crosbys Field Goal geblockt…doch wieder stoppen sich die Titans selbst, denn ein Verteidiger stand Offside (allerdings Fehlentscheidung der Schiedsrichter) und so wollten die Packers den 4ten Versuch mit drei Yards ausspielen. Wyatt Ray hatte aber was dagegen und sackte Rodgers 17 Yards hinter der LoS und die Titans bekamen diesmal wirklich den Ball.
Leider zeigten sie diesmal zu was sie fähig sind und über Derrick Henry und AJ Brown kamen die Titans in die RedZone, wo Jonnu Smith den Touchdown fing und Gostkowski den Extrapunkt verwandelte.
Die Packers bekamen mit 31 verbleibenden Sekunden nochmal den Ball, konnte aber nicht produktives damit erreichen.

Halbzeitstand: 19:7 für die Packers

3.Viertel

Die zweite Hälfte wurde durch die Titans eröffnet und nach einigen kleinen Raugewinnen, pennte Amos bei einem Playfake und Ryan Tannehill lief 45 Yards in die Endzone, durch den Extrapunkt von Gostkowski waren die Titans wieder dran.
Die Packers feuerten gleich zurück und ein Riesenlauf von AJ, der glücklicherweise nicht zurückgenommen wurde ( er war bei der Hälfte im Aus gewesen), wurde durch Adams dritten Touchdown in dieser Nacht veredelt. Diesmal schaffte Crosby auch den Extrapunkt.
Im nächsten Drive verpasste Savage seine zweite Interception äußerst unglücklich, aber die Titans wurden nach drei Versuchen vom Feld geschickt.
Die Packers liefen danach fast den ganzen Drive, trotz einer Verletzung von Rick Wagner ( Gute Besserung an der Stelle), und am Ende war es wieder mal AJ Dillon, der beim vierten Versuch und 1 mal eben 30 Yards in die Endzone lief.

Stand: 33:14 für die Packers

4.Viertel

Der Drive der Titans begann im dritten Viertel und lief am Anfang auch ganz ordentlich, bis P.Smith Druck auf Tannehill kreieren konnte, dieser den Ball in Richtung seines Tight Ends Smith warf und Kirksey dazwischen funkte und den Ball abfing.
Leider konnten die Packers mit dem Ballbesitz nichts anfangen und Malcolm Butler fing Rodgers ab und der Ball war wieder bei den Titans.
Doch auch die Titans konnten aus dem Turnover keine Punkte erzielen, da sie in der Redzone für den vierten Versuch gingen und Jaire Alexander den Pass blockierte.
Die Packers starteten also an ihrer 9 Yard Linie, nachdem Dillon den Drive ins Rollen brachte und Adams einen wunderbaren Catch für 32 Yards hatte beendete Dillon den Drive mit seinem zweiten Touchdown dieses Abends.
Nachdem die Titans nichts mehr lieferten beendete Tim Boyle dieses Spiel in gewohnt routinierter Weise.

Endstand: 40:14 für die Packers

Fazit

Die Packers haben dieses Spiel souverän gewonnen, defensiv wie offensiv waren sie auf der Höhe und sehr gut eingestellt. Bei schwierigen Witterungsbedingungen zeigt AJ Dillon warum er in der zweiten Runde gedraftet wurde und lieferte eine beeindruckende Leistung ab. Auf der anderen Seite des Balles zeigte insbesondere die Front Seven ( bzw Front Eight) eine starke Leistung und setze Tannehill immer wieder unter Druck, der letztendlich auch die zwei Interceptions ermöglichte. Besonders schön ist natürlich auch der erste NFL Touchdown von EQ St.Brown.

Spieler des Spiels

Hier kämen zwei Spieler in Betracht, aber letztendlich war die Leistung von Adams nochmal einen Schritt besser. Er ist nicht nur der erste Spieler im Lambeau Field, der mehr als 10 Catches, 100 Yards und 3 Touchdowns in einem Spiel fängt, er hat 11 seiner 12 Targets gefangen und dabei ganze 142 Yards erzielt. Er hat auch immer wieder die Big Plays erzielt die benötigt wurden.