Mit dem 208. Pick in der 6. Runde des Drafts holen die Packers Jake Hanson, C, Oregon

Jake Hanson (23, Oregon)

Größe: 6’4″ (1,93 m); Gewicht: 303 lbs (136 kg); Armlänge: 32 1/4″ (82 cm); Handspanne: 9 1/4″ (23 cm)
10 Yd Split: 1,95sec; Bench Presses: 33; No Broad Jump

Hanson ist ein sehr variabler Spieler. In der Oregon-Offense war er 4 Jahre Starter und hat dem 6th Overall Pick Justin Herbert den Ball übergeben. Sehr beeindruckend an Hanson ist sein Motor – auch im 4. Play in Folge läuft er noch ins Second Level und blockt einen Gegenspieler weg, er kämpft gegen große DLiner und bleibt dabei gleichzeitig beweglich. Hanson hat eine gute Handwork und starke Hände. Seine gute Athletik als Center passt sehr gut in diverse Zone Schemes. Seine Footwork ist schon relativ gut ausgebildet.

Vor allem im Unterkörper fehlt es Hanson aber an Kraft. Die kräftigen Power-Nose Tackles werden ihm Probleme bereiten, hier muss er Muskeln und insgesamt auch Masse zulegen. Er ist kein Mauler, er wird also an der Line of Scrimmage keine Tackles einfach wegschieben und so Runlanes öffnen, was ihn zu einem schwächeren Spieler in Power-Schemes macht (im Double-Block bekommt er es aber gut hin). Seine Snaps sind stellenweise leider etwas unkonstant – der Quarterback von Hanson sollte also darauf vorbereitet sein, dass ein Shotgun-Snap auch mal etwas neben seine Hände kommt – vor allem zu kurze Snaps sind hier ein Problem, wenn er sich zu schnell aufrichten will.

Insgesamt ist Hanson ein Offensive Liner, der richtig eingesetzt gut funktionieren kann und einiges an Upside bietet, aber vor allem in seinem Frame und bei seinen Snaps noch einiges an Zeit braucht, bis er in der NFL erfolgreich sein kann.
Als Center sehe ich ihn weniger, dafür sind mir seine Snaps zu inkonstant. Als Guard könnte er aber im Packers Outside Zone-Scheme super funktionieren, hier braucht er dann vielleicht auch nicht mehr ganz so viel zusätzliche Masse.