Mit der Position des Running Backs geht zurzeit aufgrund von Aaron Jones eigentlich eine große Hoffnung einher. Leider ist er kein Spieler, von dem man über 20 Runs pro Spiel erwarten kann, was auch die stetige Rotation mit Jamaal Williams bestätigt. Da bereits mehrfach betont wurde, dass unter Matt LaFleur eine deutlich laufintensivere Offense geschaffen werden soll, wird es in der kommenden Saison von noch größerer Bedeutung sein, eine gute Tiefe auf der Running Back Position zu haben. Aus diesem Grund ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass die Packers im Draft einen weiteren Running Back wählen werden. Vor allem für Draft Tag 3 (Runden 4 – 7) gibt es zahlreiche interessante Optionen, auch weil die diesjährige Klasse auf der Position in der Spitze nicht besonders stark ist. Dafür gibt es aber viele Prospects mit viel Talent.
Im Folgenden werden wir uns einige interessante Spieler anschauen, sie anhand von Tape, Stats und Combine bzw. Pro Day Ergebnissen bewerten und ein Fazit ziehen, wie viel Sinn sie jeweils für die Packers machen würden.

 

 

 

Josh Jacobs (Alabama):
Größe: 178cm
Gewicht: 100kg
40 Yard – Dash: 4.52 Sek.
Alter: 21

(Photo by Joe Robbins/Getty Images)

In vielen Augen ist Joshua “Josh” Jacobs der beste Running Back in der diesjährigen Klasse. Ebenfalls ist er wahrscheinlich der einzige Spieler seiner Position, der Chancen hat, in der ersten Runde gedraftet zu werden. Beim Anschauen seiner Statistiken muss beachtet werden, dass er sich bei Alabama das Backfield mit Damien Harris (auch zum Draft angemeldet) geteilt hat. In der Saison 2018 lief Jacobs für 640 Yards, 5.3 Yards pro Lauf und elf Touchdowns. Dazu kommen solide 247 Receiving Yards und drei Touchdown Catches.
Zu den stärksten Fähigkeiten des 21-Jährigen zählt seine Vision an der Line of Scrimmage und seine Geschwindigkeit im zweiten Level der Defense. Seine Fähigkeit, die Gaps geduldig zu lesen, ist hervorragend. Ebenfalls läuft Jacobs mit enormer Balance und Power, was dafür sorgt, dass er im Regelfall immer nach vorne fällt und weitere Yards erkämpft. Seine Pass Protection und Receiving Skills kann man als durchschnittlich bis gut bewerten, was ihn auch für 3rd Downs sehr brauchbar macht.
Was ihm fehlt, ist die sogenannte “Breakout”- Geschwindigkeit, sprich seine Endgeschwindigkeit. Runs von der eigenen 20 Yards Line bis in die gegnerische Endzone sollte man von Jacobs eher nicht erwarten. Des Weiteren geht ein gewisses Risiko mit der Tatsache einher, dass er im College nie Starter war, seine Ausdauer und Verletzungsanfälligkeit wurden also nie wirklich intensiv auf die Probe gestellt.
Insgesamt hat Josh Jacobs die Veranlagung und das Talent, in der NFL ein wahrer 3-Down Back zu werden.
Dass wir ihn jedoch nächstes Jahr im Trikot der Packers sehen, ist wohl eher unwahrscheinlich, da Gutekunst vermutlich keinen so hohen Draft Pick für einen Running Back investieren wird, wie es für Jacobs nötig wäre. Unmöglich ist es jedoch nicht, da die Running Back-Gruppe der Packers mit seinem Hinzukommen unumstritten zu einer der stärksten der NFL zählen würde, was dem Offense Konzept von LaFleur sicher nicht schaden würde.

 

 

 

Miles Sanders (Penn State):
Größe: 180cm
Gewicht: 96kg
40 Yard – Dash: 4.49 Sek.
Alter: 21

(Photo by Joe Robbins/Getty Images)

Nachdem Miles Sanders seine ersten zwei Jahre im College als Backup hinter Saquon Barkley verbrachte, durfte er 2018 den Großteil der Snaps für Penn State auf dem Feld stehen. Er verbuchte 1274 Rushing Yards, 9 Touchdowns und starke 5.8 Yards pro Lauf für sich. Der schnelle Back gilt zusammen mit Josh Jacobs als einer der wenigen Spieler auf seiner Position in der Klasse, der 3-Down Potential in der NFL hat.
Gelobt werden vor allem Sanders’ athletische Fähigkeiten. Er hat extrem schnelle Füße und ist sehr agil. Dazu kommen sehr flüssige Cuts, die seine starke Beweglichkeit immer wieder aufblitzen lassen. Seine Anlagen als Ballempfänger durch die Luft sind akzeptabel, jedoch noch ausbaufähig, was ebenfalls für seine Pass Protection gilt.
Die größte Schwäche Sanders’ ist seine Vision als Ballträger. Oft liest er die Gaps und die Defense falsch, was zu frühen Stops führt. Viele Experten begründen dies mit seiner geringen Erfahrung als Starter. Eine weitere schlechte Eigenschaft ist die Fahrlässigkeit bezüglich seiner Ballsicherheit. Mit fünf Fumbles in der vergangenen Saison weist der 21-Jährige einen ziemlich schwachen Wert auf.
Abschließend kann man sagen, dass Sanders enormes Potential besitzt und noch sehr viel Luft nach oben hat, da seine Schwächen durch gutes Coaching und mit etwas Erfahrung leicht behoben werden können.
In Bezug auf die Packers gilt für ihn im Prinzip dasselbe wie für Josh Jacobs. Durch seine Vielseitigkeit wird er wohl in den ersten drei Runden gepickt werden. Ohnehin ist aber fraglich, ob seine Defizite beim Lesen der Gaps nicht ein zu großes Risiko in der neuen Zone Run Offense darstellen.

 

 

 

David Montgomery (Iowa State):
Größe: 178cm
Gewicht: 101kg
40 – Yard Dash: 4.63 Sek.
Alter: 21

. (Photo by John Rivera/Icon Sportswire via Getty Images)

Montgomery konnte sich in seinem finalen Jahr am College noch einmal steigern zum bereits guten Jahr 2017. 1216 Rushing Yards, davon 4.7 Yards pro Lauf und 13 Touchdowns sprechen für sich.
Was ihn besonders macht, ist einerseits seine unfassbare Balance, andererseits die enorme Power, mit der er läuft. Für Defensive Backs ist er im Eins-Gegen-Eins fast unmöglich zu Boden zu bringen. Ebenfalls hervorzuheben ist eine gute Pass Protection, bei der er von seinem starken Unterkörper und seinem kompakten Körperbau profitiert. Aus dem Backfield heraus ist er ein durchschnittlicher Receiver.
Zu bemängeln sind hingegen eine unterdurchschnittliche Vision und Football Intelligenz. Nicht selten läuft Montgomery in den Rücken seiner Blocker oder ersetzt seine geplanten Rushing Lanes spontan durch eigene Ideen, was zu deutlich zu vielen Tackles For Loss führt. Eine weitere Schwäche ist seine Geschwindigkeit im zweiten Level, wodurch nur wenig Big Plays von ihm kreiert werden.
Die meisten Experten erwarten David Montgomery in einer der mittleren Runden (wahrscheinlich 3-5), weshalb er für die Packers eventuell interessant sein könnte. Der 21 – jährige würde in der Packers Running Back-Gruppe sehr gut den fehlenden Power Back darstellen. Auf Montgomery sollte man also ein Auge behalten.

 

 

 

Devin Singletary (Florida):
Größe: 170cm
Gewicht: 92kg
40 – Yard Dash: 4.66 Sek.
Alter: 21

(Photo by Joel Auerbach/Getty Images)

In den vergangenen zwei College Saisons konnte Singletary unglaubliche Zahlen produzieren. 2018 lief er für 1348 Yards, 5.2 Yards pro Lauf und 22 (!!!) Touchdowns.
Der kleinste Back in der Klasse beeindruckt durch extrem starke Vision, da er relativ lange hinter der Line wartet, bis er ein offenes Gap findet. Zudem besitzt er eine gute Wendigkeit und starke Cuts. Eine weitere nicht unwichtige Stärke ist seine Ausdauer und geringe Verletzungsanfälligkeit. Trotz sehr vieler Snaps hatte er nie eine ernste Verletzung und produzierte stets weiter. Receiving Skills sind in diesem Fall leider nicht zu bewerten, da Singletary fast gar nicht ins Passing Game eingebunden wurde, obwohl er eigentlich Potential in diesem Bereich gezeigt hat.
Eine Eigenschaft, die ihn leider auf vielen Draft Boards weit fallen lässt, ist seine mangelnde Endgeschwindigkeit, die bei seinem Spielertyp deutlich höher sein müsste. Des Weiteren ist er ein recht schwacher Pass Protector, sowohl körperlich, als auch technisch bedingt.
Sein Erfolg in der NFL wird stark abhängig sein vom Offense Scheme, in dem er spielt, weil er ein klarer Zone Runner ist.
Möglicherweise ist er deshalb ein Kandidat für die Packers, jedoch bräuchten sie auf jeden Fall einen Running Back mit soliden Receiving Skills, was Singletary bisher noch nicht unter Beweis stellen konnte.

 

 

 

James Williams (Washington State):
Größe: 175cm
Gewicht: 89kg
40 – Yard Dash: 4.58 Sek.
Alter: 22

(Photo by Daniel Dunn/Icon Sportswire via Getty Images)

James Williams ist ein sehr interessantes Prospect, da er als purer Rusher wohl nicht in Betracht käme, gedraftet zu werden. In seinen drei College Jahren lief er im Schnitt pro Saison nur für 513 Yards, 4.8 Yards pro Lauf und sechs Touchdowns. Was ihn für die NFL qualifiziert, sind seine überragenden Fähigkeiten als Receiver, worin er wohl der beste der diesjährigen Running Back-Klasse ist. Untermauert wird dies durch 83 Receptions, 613 Receiving Yards und vier Receiving Touchdowns in der Saison 2018 (als Vergleich: der zweitbeste Running Back 2018 im College in der Kategorie Receptions wies 51 Catches auf).
Für diese großartigen Statistiken sorgen sehr softe Hände, die nahezu keinen Pass droppen, sowie ein gutes Route Running, das vor allem viele Swings, Screens und Check Down-Routen umfasst. In der NFL könnte er noch variabler eingesetzt werden. Herausragend sind seine Fähigkeiten als Goal Line Back. Der größte Teil seiner Touchdowns zum Beispiel stammen aus solchen Situationen. Williams ist ziemlich agil und wendig, wodurch er oft deutlich mehr Yards nach dem Catch erzielt, als eigentlich erwartet. Als Pass Protector agiert er mittelmäßig.
Seine Defizite kommen zum Vorschein, wenn es um seine Fähigkeiten als Läufer geht. Er läuft mit geringer Übersicht und Vision und besitzt mangelhafte Power. Auch beim Combine hat er schwächer abgeschnitten als erwartet, da er bei seinem Spielstil noch etwas schneller sein könnte.
Aufgrund seiner Stärke als Receiving Back hat er in der NFL trotzdem die Möglichkeit, sich als starker Back für Third Downs zu etablieren.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass er tatsächlich in Green Bay landet, da den Packers bisher ein wahrer Receiving Back fehlt. James Williams könnte eine ähnliche Rolle wie James White bei den Patriots oder Dion Lewis bei den Titans einnehmen.

 

 

 

Trayveon Williams (Texas A&M):

Größe:173cm
Gewicht: 93kg
40 – Yard Dash: 4.51Sek.
Alter: 21

(Photo by David Rosenblum/Icon Sportswire via Getty Images)

Trayveon Williams konnte sich in seinem letzten Jahr am College eindrucksvoll verabschieden. Insgesamt erlief er 1760 Yards, 6.5 Yards pro Lauf und 18 Touchdowns. Auch 27 Receptions und daraus folgend 278 Yards sind ordentlich.
Was Williams unter anderem besonders macht, ist seine Pass Protection, die wahrscheinlich von allen Running Backs der Klasse die beste ist. Er liest Blitz Packages der Defense sehr schnell und hat eine so gute Technik, dass er auch keine Probleme hat, deutlich schwerere Defensive Linemen zu blocken. Sein Laufspiel profitiert von einer guten Balance und einem guten Speed im zweiten Level, wodurch er viele lange Läufe zustande bringt.
Leider wird dies etwas geschwächt durch seine schwache Vision mit dem Ball in seinen Händen. Er hält sich immer strikt an den Spielzug und ist extrem unkreativ, was es betrifft, auf die Defense zu reagieren. Dadurch ist er sehr auf eine gute Offense Line angewiesen. Auch seine Cuts könnten bei seinem Play Style etwas flüßiger und schneller sein.
Williams wird wohl ebenfalls an Tag 3 vom Board gehen, da seine schwache Vision ihn sehr auf ein Power Run Scheme beschränkt. Er könnte in der NFL aber auf jeden Fall einen guten Special Teamer und Third Down Back darstellen.
Für die Packers ist er dementsprechend eher unattraktiv, da er in einem Zone Scheme eher schlecht aufgehoben ist.

Elijah Holyfield (Georgia):
Größe: 178cm
Gewicht: 98kg
40 – Yard Dash: 4.78 Sek.

(Photo by Jonathan Bachman/Getty Images)

2018 war das einzige Jahr, in dem Holyfield als Starter am College auflief. Er produzierte 1018 Rushing Yards, 6.4 Yards pro Lauf und sieben Touchdowns.
Der bullige Running Back lebt von seiner enormen Power und Aggressivität, durch die er immer wieder Tackles bricht und eigentlich immer nach vorne fällt um weitere Yards herauszuholen. Seine zweite große Stärke ist eine sehr ausgeprägte Vision hinter der Line of Scrimmage. Er liest geduldig die Gaps, bis er hindurchschießt. Auch seine Füße sind für seine Körpermaße angemessen flink und schnell. Als Pass Protector konnte Holyfield sich ebenfalls beweisen. Auch wenn er manchmal Probleme hat Blitz Packages zu lesen, fängt er Rusher im Normalfall gut ab.
Als Receiver kann er in drei College Jahren nur sieben Receptions aufweisen, was unter anderem an seiner limitierten Vision im Open Field liegt, zum anderen am Offense Scheme seines alten Teams. Eine weitere Schwäche ist seine Endgeschwindigkeit. Durch Tempo kreiert er keine Big Plays.
Elijah Holyfield ist ein wahrer Power Back, der für jedes Yard kämpft und immer vollen Einsatz zeigt. Letztendlich wird er wohl am Ende von Tag 2 bis Anfang von Tag 3 gedraftet werden.
Für die Packers ist er nur halb geeignet, da er in der NFL wahrscheinlich eher in ein Power Run System gehört, jedoch können die Packers in ihrer Running Back Gruppe auch einen echten Power Back für die Rotation gebrauchen. Sollte Holyfield bis in Runde 4 oder 5 fallen, ist es durchaus möglich, dass die Packers zuschlagen.

 

 

 

Bryce Love (Stanford):
Größe: 175cm
Gewicht: 91kg
40 – Yard Dash: keine bekannte Zeit
Alter: 21

(Photo by David Madison/Getty Images)

Nach seiner beeindruckenden Junior Season, in der er über 2000 Yards und 19 Touchdowns erlaufen hat, ist Love 2018 etwas eingebrochen, was auch an seinem Verletzungspech lag. So kam er letzendlich nur auf 739 Rushing Yards, davon 4.5 Yards pro Lauf und sechs Touchdowns.
Love gehört zu den explosivsten und flinksten Running Backs der Draft Klasse. Dazu verfügt er über seine gute Vision hinter der Line of Scrimmage und spielt ziemlich intelligent. Er spielt enorm agil und beweglich, durch seine schnellen Füße.
Wie bereits angesprochen ist Love jedoch leider sehr verletzungsanfällig. Unter anderem erlitt er 2018 eine schwere Knieverletzung. Als Schwächen in seinem Laufstil wird immer wieder fehlende Power festzustellen sein, was ihn nicht zu einem Mann für Short Yardage Runs macht. Des Weiteren ist er auch kein besonders starker Pass Protector. Als Receiver aus dem Backfield heraus spielte er im College keine große Rolle, was sich in der NFL jedoch ändern sollte, wenn er sich etablieren möchte.
Zusammenfassend ist Bryce Love ein prädestinierter Outside Zone Runner in einem geteilten Backfield mit mehreren Running Backs. Durch seine Verletzungsanfälligkeit ist er auf eine Einteilung seiner Snaps angewiesen.
Möglicherweise ist er für die Packers als Outside Zone Runner durch seine Vision geeignet. Als Third Down Back ist er aber weniger geeignet, da seine Pass Protection ihn dort stark limitiert.

 

 

 

Alec Ingold (Wisconsin):
Größe: 186cm
Gewicht: 110kg
40 – Yard Dash: 4.89 Sek.

(Photo by Dan Sanger/Icon Sportswire via Getty Images)

Alec Ingold ist einer der zwei Fullbacks, die in diesem Artikel bewertet werden und eventuell für die Packers in Betracht kommen. Er wurde in Green Bay geboren und ist der Inbegriff eines Natives. Seine Verbundenheit zu den Packers hat er in mehreren Interviews bereits offenbart, weshalb es für ihn mit Sicherheit ein großer Traum ist, sich einen Packer nennen zu dürfen.
Als Spieler bringt er vier Jahre College Erfahrung als Starter mit. 2018 erzielte er 236 Scrimmage Yards, mit einem Schnitt von 5.5 Yards pro Lauf (überragend für einen Fullback) und sieben Touchdowns.
Ingold ist ein überragender Pass Protector, egal gegen was für einen Gegenspieler. Als Power Rusher durch die Mitte läuft er mit enormer Power und überrollt immer wieder Linebacker. Auch seine Skills als Receiver sind gut, was sowohl seine Hände, als auch sein Route Running betrifft. Zusätzlich ist er ein großartiger Team Player, indem er sich in jedem Spielzug voll reinhängt.
Als einzige Schwäche kann man seine Vision bemängeln, was für einen Fullback als Short Yardage Runner jedoch von geringerer Bedeutung ist.
Es wäre eine Märchengeschichte, wenn Alec Ingold tatsächlich in Green Bay endet. Zurzeit ist Danny Vitale der Fullback im Packers Roster. Zu ihm wäre Ingold mit Sicherheit ein Upgrade, was vor allem in LaFleurs etwas lauflastigerer Offense eine wichtigere Rolle spielen könnte.

 

 

 

Trevon Wesco (West Virgina):
Größe: 190cm
Gewicht: 121kg
40 – Yard Dash: 4.89 Sek.


Wesco hat am College als Tight End gespielt, konnte sich auf der Position jedoch nicht beweisen (366 Receiving Yards), weshalb er in der NFL aller höchstens Backup wäre. Er ist deutlich zu langsam, hat Probleme sich freizulaufen und ist ein limitierter Route Runner.
Viele Experten sehen ihn aufgrund seiner Fähigkeiten in der NFL eher als Fullback. Er besitzt einen harten Play Style, ist ein guter Blocker und läuft mit viel Power, weshalb er schwer zu Boden zu bringen ist.
Er hat letzte Saison bereits einige Snaps erfolgreich als Blocker im Backfield gespielt.
Im Vergleich zu Ingold ist er die riskantere Wahl, da er als Ball Carrier noch nichts gezeigt hat. Seine Receiving Skills sind durch seine Erfahrung als Tight End jedoch besser. Wenn überhaupt wird Wesco spät an Tag 3 gehen.