Offense In der Offense stach ganz besonders ein Spieler negativ hervor: Backup-Quarterback Brett Hundley. Er schaffte es wiederholt nicht, freie Receiver anzuspielen und seine Angst vor dem Pass Rush brachte ihn zu zum (vergeblichen) scramblen, statt den Schritt nach vorne in eine eigentlich freie Pocket zu machen. Weiterhin bereitete ihm das Lesen der Defense große Probleme, er erkannte Schemes der Defense nicht – all das sorgte für 3 Interceptions und ein Passer Rating von 43.6. Führender Receiver war erneut Davante Adams mit 8 Receptions bei 10 Targets für 126 Yards. Jamaal Williams blieb blass und sorgte für lediglich 57 Rushing Yards bei 18 Versuchen. Es spricht allerdings auch Bände, dass er der Receiver mit den zweitmeisten Yards war – 38. Sowohl Randall Cobb (34), als auch Jordy Nelson (24) blieben noch dahinter zurück.

Defense

Auf der anderen Seite des Balles war wenig mehr Spannung zu vernehmen. Joe Flacco hatte zwar ur 183 Yards auf seinem Konto stehen (1 TD, 1 INT), allerdings brachte er  22 von 28 Pässen an den Mann. Auch im Rushing Game sorgte die Offense der Ravens für wenig Begeisterung – leading rusher war A. Collins mit 49 Yards (bei 20 Versuchen). Trotzdem schafften es die Ravens, mit wenig Yards effizient Punkte zu erzielen. Das lag zum Großteil an den Turnovers: Fünf Turnovers sind mindestens drei zu viel, wenn man keinen Quarterback wie Brett Favre (oder auch Aaron Rodgers) hat. Fazit Wenn die Packers gegen die Steelers (auswärts, Sunday Night Football) auch nur den Hauch einer Chance haben wollen, dann sollten sie schnellstmöglich Hundley ersetzen – oder ihm irgendwie beibringen, wie man in der NFL Football spielt. Sonst sehe ich schwarz für die Packers und sie sollten diese Woche vielleicht nutzen, um sich nicht auf die Steelers, sondern die Bucaneers konzentrieren, gegen die sie in der Woche danach spielen.]]>